Anklamer Klänge

Die Versöhnungsglocke

(d1, 2.200 kg)

 

Er hat unter uns aufgerichtet

das Wort von der Versöhnung.

2. Korinther 5,19b

 

Der Bibelvers aus dem 2. Korintherbrief erinnert an die Aufgabe der Christen, zur Versöhnung beizutragen.

Der Künstler setzt dazu ein Gleichnis aus dem Buch des Propheten Jeremia in Beziehung.

Gott schickt den Propheten Jeremia zu einem Töpfer, um ihn zu beobachten. Der Töpfer lässt ein Gefäß unter seinen Händen entstehen. Wird das Gefäß nicht gut, lässt der Töpfer ein neues entstehen. So wie der Töpfer aus dem gleichen Ton noch etwas Gutes werden lässt, so kann ich auch unter euch Neues schaffen, lässt Gott Jeremia wissen, der in einer Welt der Ungerechtigkeit und Gewalttätigkeit verzweifeln will. Etwas Neues wird wieder möglich sein, auch wenn das Alte ganz und gar unbrauchbar scheint.

Das Gleichnis verweist damit auf den Neuanfang, der in der Versöhnung liegt. Diese Botschaft bezieht sich insbesondere auf die Stadtgeschichte Anklams, die von Gewalt und Schrecken insbesondere in den Kriegs- und Nachkriegsmonaten 1943-1945 gekennzeichnet war.

 

 

Jeremia 18

1 Dies ist das Wort, das geschah vom HERRN zu Jeremia: 2 Mach dich auf und geh hinab in des Töpfers Haus; dort will ich dich meine Worte hören lassen. 3 Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe. 4 Und der Topf, den er aus dem Ton machte, missriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel. 5 Da geschah des HERRN Wort zu mir: 6 Kann ich nicht ebenso mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer?, spricht der HERR. Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.

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